Politisches Nachtgebet

Kreuzeskirche

Das nächste Politische Nachtgebet

findet statt am

Montag, 3. April 2017, 18 Uhr

Thema:

Rechtsruck in Europa? Die Wiederkehr des Nationalismus

Am 25. März 1957 wurden die Römische Verträge von Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden unterzeichnet. Damit wurde auch die Europäische Wirtschaftsunion (EWG) gegründet und der europäische Einigungsprozess vor 60 Jahren eingeleitet.

In diesem Jahr wird mit den Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland auch darüber entschieden, in welche Richtung sich Europa, insbesondere die Europäische Union entwickeln wird. Denn durch den sogenannten Rechtspopulismus, der in vielen Ländern erstarkt, wird der europäische Einigungsprozess in Frage gestellt. Bisher konnte man davon ausgehen, dass nach den Erfahrungen zweier verheerender Weltkriege in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Nationalismus weithin überwunden sein sollte. Nun droht die Wiederkehr dieser Ideologie.

Im Politischen Nachtgebet im April soll auf die Wahl in den Niederlanden zurückblickt und über die politische Lage in Europa gesprochen werden.

Gesprächspartner ist Pfarrer Tijmen Aukes, Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog im Ev. Kirchenkreis Duisburg.

 Glaube im Gespräch 

Alle Vorträge beginnen in der Kreuzeskirche um 19.30 Uhr und enden gegen 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.

500 Jahre Reformation

Das Reformationsjubiläum stellt oft die Person Martin Luthers in den Mittelpunkt. Dabei kommt zu kurz, dass die Reformation eine breite soziale Bewegung war, ohne die auch ein Martin Luther wirkungslos geblieben wäre. Daher sollen am ersten Abend die verschiedenen Richtungen und Gruppen der reformatorischen Bewegung dargestellt werden. Der zweite Abend richtet das Augenmerk auf die Bereiche des Niederrheins und Ruhrgebiets, die evangelisch wurden. Der dritte Abend befasst sich mit der Reformation als europäisches Ereignis.   

Die Reformation in Europa

Dienstag, 28. März, 19.30 Uhr

 

 Veranstaltung

Inside Duisburg-Marxloh

Ein Stadtteil zwischen Alltag und Angst

Lesung mit Franz Voll

Eine Stadt verkommt, ein Stadtteil kippt, wer kann, haut ab. Vermüllte Häuser, verängstigte Bewohner, kriminelle Elemente. Wird Duisburg-Marxloh zu Deutschlands erster No-go-Area? Das Detroit Deutschlands? Oder kann der Problembezirk im Ruhrgebiet für andere Städte mit ähnlichen Problemen Lösungen aufzeigen? Und vor allem: Was kann man tun?

Franz Voll vom »Team Wallraff« war monatelang in Marxloh unterwegs. Er hat mit langjährigen Einwohnern und neuen Zuwanderern gesprochen, hat Prominente, Politiker und Polizisten interviewt. Sein Fazit: Von Marxloh lernen heißt anderswo die gleichen Fehler zu vermeiden.

Dieses Buch ist das Porträt eines besonderen Stadtteils und seiner Menschen – investigativer Journalismus, professionell recherchiert, mit schockierenden Wahrheiten und verblüffenden Einsichten.

Referent

Franz Voll war lange Mitglied im »Team Wallraff«. Der gebürtige Essener ist ein echter »Ruhri«. Als bodenständiger Rechercheur ohne Berührungsängste und Mitinhaber einer Produktionsgesellschaft für Fernsehdokumentationen arbeitet er bundesweit vor allem an sozialpolitischen Themen.

Donnerstag, 30. März 2017, 18.30 Uhr

Beachten Sie auch die aktuellen Hinweise auf der Homepage der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh: hier klicken